Emphatische Menschen- Ganzheitlich fühlen & denken?!

Bist du ein empathischer Mensch?

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Empathie ist einer der wichtigsten Werte, die wir Menschen haben.
Leider geht sie immer mehr verloren.
Ein empathischer Mensch (nachfolgend EM genannt) kann sich deswegen oft einsam und missverstanden fühlen, gerade weil er andere versteht und ihre Gefühle nachvollziehen kann.

Was macht einen empathischen Menschen aus?

1. Oftmals entscheiden die ersten Sekunden des Kennenlernens, ob wir eine Person mögen oder nicht.
Es wird sehr schwer werden für unser Gegenüber die allererste Beurteilung unsererseits zu revidieren und den Weg in unser Herz zu finden.
Bei einem EM ticken die Uhren ein wenig anders.
Auch bei ihnen sind die ersten Sekunden des Kennenlernens entscheident,- allerdings beobachtet eine emphatische Person sein Gegenüber und die Entscheidung wird im Innern kontinuierlich revidiert, überarbeitet und neu bewertet.
Daher kann es passieren, dass sie ihr Gegenüber am Anfang gar nicht leiden können und im Laufe der Zeit entwickelt sich die dickste Freundschaft.

Mir selbst ist dies mehrfach „passiert“,- woraus sich tiefe Freundschaften entwickeln, die nun seit Jahrzehnten andauern und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch weiterhin Raum und Zeit nichtig werden lassen.

2. Die Meisten sehen nur das Resultat einer Sache.

Beispielsweise ein sehr erfolgreicher Mensch.
Er hat Geld, er hat tolle Autos, ein mega geiles Haus und lebt vielleicht etwas extravagant für unsere „normalen“ Verhältnisse.

In der Regel ist die allgemeine Haltung einem erfolgreichen Menschen gegenüber eher negativ zu bewerten.
Hier spielen eine große Anzahl von Gefühlen und Emontionen eine Rolle.
Auch wenn wir dies nicht zugeben möchten, aber der Neid ist wahrscheinlich eine der größten Faktoren.

Horcht mal in euer Innerstes rein 😉

Jedenfalls sehen wir nur das Außen.
Den teuren Benz, die gigantische Villa, den maßgeschneiderten Anzug.

Eine empatische Person sieht dahinter allerdings ein wenig mehr- oder viel viel mehr.
Sie sieht den Weg, den die erfolgreiche Person gegangen ist.
Sie sieht die Steine und Felsbrocken, die diese Person aus dem Weg hat räumen müssen.
Sie sieht nun mal nicht nur die Spitze des Eisberges, sondern vor allem das, was unter der Oberfläche liegt,- diesen immensen Berg an Fehlentscheidungen, das Scheitern, wieder aufstehen, harte Arbeit und weitermachen, was die erfolgreiche Person letztenendes zu ihrem Erfolg geführt hat.

„Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebniss von Blut, Schweiß & Tränen“
Kontra K Hier geht´s zum Lied

Oder ein anderes Beispiel,- Der Alkoholiker:

Im Großen und Ganzen sehen wir, er säuft sich die Hucke voll und versemmelt sein Leben im Alkohol.

Eine empathische Person macht sich Gedanken darüber, warum er die Alkoholsucht gewählt hat.

Es gibt ja niemanden, der Punkt 00 uhr in der Silvesternacht sich den Vorsatz für das kommende Jahr setzt


„Ich werde Alkoholiker!“


Vielleicht hatte er eine schwere Kindheit, einen herzzereißenden Verlust, ein schlimmes Erlebnis, dass er nicht verarbeiten kann… mangelndes Selbstwertgefühl, kein Selbstvertrauen, Überbelastung im Job, Alltag, mit der Familie.
Er kann dem Druck der Gesellschaft nicht standhalten.
Eine tiefe Verletzung seiner Seele… und so weiter.

Es gibt IMMER Gründe für eine Person die sie letztenendes dahin gebracht haben, wo sie nun einmal stehen.

Die meisten sehen nur das Ende des Weges,- die wenigsten die 1.000.000.000 Schritte die dahin geführt haben.

Es gibt schlimme und „unverzeihliche“ Taten, die eine Person zum Ausschluss von der Gesellschaft führen.

Eine empathische Person sieht die Schritte die zu dieser Tat geführt haben, sie möchte verstehen WARUM die Person getan hat, was sie getan hat.


Sie sucht NICHT nach Entschuldigungen für diese Taten, was ihr oftmals von anderen so ausgelegt wird.
Es hat auch NICHTS mit Naivität zu tun,- sie möchte es nur verstehen und nachvollziehen können.

Und wer sich wirklich und wahrhaftig in eine andere Person hineinzuversetzen vermag, wird auch erkennen, dass es für die Person aus ihrer Sicht vielleicht gar keinen anderen Ausweg gegeben hat.

Auch wenn wir dies anders sehen mögen.

Was die Taten allerdings nicht rechtfertig und „Alles ist gut“!

Dass mitnichten!

Aber es wird nachvollziehbarer.

Jeder von uns hat in seinem Leben Momente gehabt, wo er den berüchtigten Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen hat.


„Urteile nie über jemanden, wenn du nicht mindestens 1.000 Schritte in seinen Schuhen gegangen bist!“

Siehst du die Spitze des Eisberges oder auch das, was sich unter der Wasseroberfläche befindet?
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  1. Auch EM´s quasseln einfach mal drauf los, ohne vorher über ihre Worte oder die Wortwahl nachzudenken.

    Geht es allerdings um tiefergehende Gespräche.
    Ist das Glück oder das Glücklichsein der anderen Person auf dem Spiel, dann denken EM´s eher dreimal darüber nach, was sie sagen wollen und welche Auswirkungen ihre Worte auf die andere Person haben können.

    Seien es liebe Worte, welche die Person genau in diesem Moment braucht oder aber auch mal einen kräftigen Arschtritt, damit die andere Person den „Knall“ hört.


    Selbst der verbale „Anschiss“ ist mit Bedacht gewählt.

4. EM´s sind gute Zuhörer.


Sie merken genau, wann schweigen Gold ist.
Selbst wenn die andere Person einem Gespräch aus dem Weg geht, weil sie dazu noch nicht bereit ist, wissen/ spüren EM´s dass sie der Person einfach Zeit geben müssen und Schweigen bis der richtige Moment gekommen ist.

Ihnen wird oftmals von vielen das Herz ausgeschüttet.

Sie werden schnell zur berühmten „Kummerkastentante“.
Die Leute schätzen es, jemanden zu haben, der für´s erste schweigt und einfach nur ihren Worten lauscht, die oft so schwer über die Lippen zu bringen sind, weil sie einfach verdammt weh tun können.

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Das Kummerkasten-Syndrom


Viele EM´s „leiden“ darunter.
Sie werden wie in Punkt 4 geschätzt dafür, dass man Sorgen und Ängste, Probleme und Abgründe des Lebens erzählen kann, man verstanden wird und vielleicht durch die vielfältigen Blickweisen eines EM´s andere, neue Wege aufgezeigt bekommt.

EM´s ziehen oft „solche Leute“ an, wie das Licht die Motten.

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Ein EM , der noch nicht in seinen Grundlagen gefestigt ist, wird dann auf kurz oder lang selbst einige Probleme bekommen.

1. „Dein Problem ist auch mein Problem!“

EM`s eignen sich leider häufig die Probleme und Sorgen anderer an.
Sie denken den ganzen Tag darüber nach, wie man der Person helfen kann und der Gedanke daran lässt sie so schnell nicht wieder los.
Hier kann sich sehr schnell auch noch ein „Helfersyndrom“ mit einschleichen, was in vielen Fällen mit Vorsicht zu genießen ist.

2. Kummerkasten, Helfersyndrom,– einem EM fällt es sehr schwer sich von Personen zu trennen, die sich negativ auf ihr Leben auswirken.

Sie sind emotional mit ihnen verbunden, daher haben die negativen Dinge im Leben der anderen Person irgendwann auch Auswirkung auf den EM.

Den EM´s wird Energie abgesaugt, wie der Vampir Blut aus seinem „Opfer“ saugt.

Mehr dazu unter „Vampire- und es gibt sie doch!“

Daher muss ein EM im Laufe seines Lebens lernen, welche Verbindungen er aufrecht erhalten sollte und welche besser zu lösen sind,- auch wenn es schmerzt.

Vielleicht kreuzen sich die Wege mit einer geliebten Person irgendwann einmal wieder,- aber in der aktuellen Situation kann der EM ihr keine Stütze sein, weil er sonst am Ende selbst den Kürzeren ziehen wird.

Merkst du, dass eine Verbindung festgefahren ist, sie dich nur mehr Kraft und Energie kostet, die mehr zu Tränen des Leids, als zu Lachtränen rührt,- dann lass die Person aus deinem Leben treten!

Es bedeutet NICHT dass du sie fallen lässt, weil sie dich nicht interessiert oder du kalt geworden bist.

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Es ist ein Selbstschutz, denn du brauchst,- ansonsten kann es sein, dass du in der Zeit welche die andere Person braucht, um wieder in die Spur zu finden,- elendig vor die Hunde gehst!

Du kannst niemandem helfen, der keine Hilfe haben möchte.

Du kannst auch niemandem helfen, wenn du selbst nicht mehr die notwendige Kraft hast.

Lerne in diesem Punkt ein ganz klares und deutliches „NEIN!“ zu sprechen,- auch wenn es weh tut!

Das geht nicht „einfach so“, es ist für einen EM harte Arbeit an seinen Emotionen, die er selbst ersteinmal verdauen muss.

EM´s sind in den meisten Fällen gefühlvolle Menschen.

Sie stellen ihre Bedürfnisse jedoch häufig hinten an, weil sie sich eher darauf verlegen anderen das zu geben was sie brauchen.

Dadurch ergibt sich häufig eine innere Leere.

Sie geben ohne das etwas zurück kommt oder nur sehr wenig.

Also lerne deine Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken!

Stell dich selbst nicht immer hinten an!

Vielleicht hat dein gegenüber andere Sorgen und Probleme,- klar!

Aber vielleicht erfüllt es deinen Gegenüber ja sogar mit Freude und einem Glücksgefühl, wenn DU dich IHM einmal anvertraust, deine Sorgen und Ängste darlegst, von deinen Wünschen erzählst.
Es gibt deinem Gegenüber durchaus das Gefühl gebraucht zu werden.

Das Gefühl einem anderen helfen zu können ist auch für eine Seele, die mit derben Sorgen belastet ist heilsam,- wer weiß es besser als wir EM´s? ^^

Gib deinem Gegenüber auch mal die Chance dieses Gefühl zu erleben und halte deine Bedürfnisse nicht immer hinter dem Berg!

Gib was davon ab 😉

Hast du dich in den EM´s wiedergefunden?

Glückwunsch!

Oft fühlt man sich verloren, da viele ihren Platz in der kalten Gesellschaft nicht so recht finden können und anecken.


Der Gedanke „Warum seh ich dass…aber alle anderen nicht? Warum verstehen sie nicht?“ nagt sehr an dem Selbstwert eines EM´s


Du möchtest dich selbst ein wenig verändern und lernen, wie ein EM die Welt sieht?

Schreib dich nicht ab 😉


Lerne dich zu öffnen, zu fühlen und vorallem ganzheitliches Denken.

Es wird eine interessante Lebenserfahrung werden.

Du schaffst dir selbst einen Mehrwert und vorallem brauchen wir auf der Welt einfach mehr EMPATHIE.

Positive Thinking(1)

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